Abholdienst

Bei dem Transport radioaktiver Abfälle sind die gesetzlichen Vorgaben, im Besonderen das Atomgesetzes (AtG), die Strahlenschutzverordnung (StlrSchV) sowie die Gefahrtgutverordnung ADR / GGVSEB zu beachten.

Die Ablieferung der radioaktiven Abfälle ist vom Abfallverursacher bei der GRB schriftlich durch einen Antrag und Begleitschein beantragen. Vor der Anlieferung bzw. Abholung der radioaktiven Abfälle überprüft die GRB anhand dieser Unterlagen, ob die Voraussetzungen für die Annahme der radioaktiven Abfälle vorliegen und teilt dann den Abfallverursacher den Ablieferungstermin sowie Einzelheiten der Ablieferung mit.

Der Abfallverursacher kann die für die Abholung und den Transport den GRB-Abholdienst in Anspruch nehmen und die GRB mit dem Transport der zu entsorgenden radioaktiven Abfälle beauftragen. Für diese Gefahrguttransporte steht der GRB ein speziell ausgerüstetes Entsorgungsfahrzeug mit einer Zuladung von max. 600 kg zur Verfügung.

Die radioaktiven Abfälle sollten zum vereinbarten Abholtermin ordnungsgemäß bereitgestellt sein. Die Vorbereitungshandlungen wie das Verpacken, die Dokumentation, die Bezettelung der Versandstücke, die innerbetriebliche Handhabung einschließlich des Beladevorgangs des Transportfahrzeuges obliegt dem Abfallverursacher. Die GRB übernimmt den Abfallbehälter im Transportfahrzeug. Sind bei der Übernahmeprüfung vor Ort alle Bedingungen erfüllt, wird der radioaktive Abfall vom Abfallverursacher zur Sammelstelle Mitterteich bzw. zur Annahmestelle Süd, Neuherberg, transportiert und dort den Eingangskontrollen unterzogen.

Der GRB Abholdienst kann grundsätzlich nur für die Beförderung sonstiger radioaktiver Stoffe auf öffentlichen oder der Öffentlichkeit zugänglichen Verkehrswegen, unter Beachtung der Gefahrgutvorschriften (ADR), Klasse 7 beauftragt werden.